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Beispielinhalt2020-04-23T23:41:16+00:00

Ein kurzer Bericht der Rumänien Hilfsaktion

Am Montag, den 02.12.2019, kamen die ehrenamtlichen Fahrer in der Mission Stephanus an. Zunächst wurde eine Mor- genandacht gehalten, wie es Rubin Firus und Alexander Konradi vor 30 Jahren eingeführt haben. Diese Tradition ist bis heute erhalten geblieben. Nach dem Segensgebet fuhren die Fahrer nach Pforzheim und holten den LKW ab, den die
Gemeinde Pforzheim mit selbst gesam- melten und liebevoll gepackten Weih- nachtsgeschenken und Schuhkartons zum größten Teil schon geladen hatte. Nun ging es nach Rumänien. Dort ange- kommen begleitete uns der Pastor Corry in eine abgelegene Stadt ca. 200 km von Arad entfernt. In der Stadt Osowo ha- ben die Christen ein Kulturhaus von der Regierung gekauft und führen dort die Gottesdienste durch. Der einheimische Pastor hatte bereits eine große Gruppe organisiert, die sofort mit dem Ausladen des LKWs begann. Es kamen Busse von naheliegenden Gemeinden und verluden die Pakete, um ihre Gemeinden damit zu versorgen. Ein älteres Ehepaar berichtete über Gemeinden, die weit in den Bergen liegen und in sehr großer Armut leben. Sie gründeten dort vor einiger Zeit ein Heim für Waisenkinder. Zurzeit müs- sen sich in diesem Heim fünf Kinder ein Paar Schuhe teilen. Mit Tränen in den Au- gen dankten sie für die Gaben und prie- sen Gott. Nach einer Gemeinschaft gab es Abendbrot und anschließend die willkommene Nachtruhe. Morgens ging es früh auf den Heimweg. Einige Jugendliche aus Pforzheim sollten bereits am nächsten Tag anreisen und die Weihnachtspakete an die Familien verteilen. Gott sei Lob und Dank, dass wir bei dieser Weihnachtsaktion Geber und nicht Nehmer sein dürfen!

Mission Stephanus nach einer Erzählung von Kraftfahrer Matthias Zimmermann und Alexander Felker

Mit Weihnachtspaketen beladener LKW in Rumänien