CDH Stephanus-Projekt „Verfolgte Christen“

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CDH Stephanus-Projekt „Verfolgte Christen“

2021-03-05T12:00:03+01:005. März 2021|

„Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt“ (Röm 13,1).

 

Die aktuellen Geschehnisse weltweit mögen uns missfallen. Sie haben für unser Leben manche Auswirkungen, doch die Ärmsten der Armen leiden erbärmlich unter den aktuellen Umständen. Viele Menschen in den ärmeren Ländern verdienen ihr Geld als Tagelöhner und können ihre Familie von dem Verdienst einen Tag lang ernähren.

Doch aufgrund der Corona-Bekämpfungsverordnungen, die weltweit Gültigkeit besitzen, sind viele seit Monaten arbeitslos und leiden Hunger. Besonders in muslimisch geprägten Ländern leiden Christen unter Diskriminierung und werden ihres Glaubens wegen schikaniert und unterdrückt.

 

Ein Moslem, der Jesus annimmt, muss damit rechnen, seine Arbeit zu verlieren, von der Familie verstoßen und von den Angehörigen verfolgt zu werden. Um die Familienehre wiederherzustellen, schrecken diese auch vor Mord nicht zurück. Ihre ohnehin schwere Situation hat sich durch die Corona bedingten Einschränkungen drastisch verschärft.

 

Im Jahr 2020 konnten durch Gottes Hilfe und eure Spenden folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

In Asien (Irak) werden Straßenkinder, die von ihrer Mutter verstoßen wurden, unterstützt. Im Kampf der ISIS für ihre Überzeugung war viel Leid im Land geschehen. Viele Frauen wurden vergewaltigt und schwanger. Diese Kinder wurden ausgesetzt und leben auf der Straße.

Die Gemeinde hat das Anliegen, diesen Kindern zu helfen, damit sie - wenn sie heranwachsen - ein offenes Herz für Jesus haben. Ihre Wunden werden behandelt, sie werden nach Möglichkeit gekleidet und mit Essen versorgt. Dabei werden ihnen die christlichen Werte und biblische Geschichten vermittelt. Mehr als 200 Kinder konnten Trost und Hilfe erfahren. Wenn finanzielle Mittel vorhanden sind, wird dies ein Mal im Monat praktiziert. Wenn die Mittel fehlen, kann ihnen leider nicht geholfen werden.

 

Pastoren und Missionare können mit ca. 150 € monatlich unterstützt werden. Auch dafür gewannen wir Spender. Ein Pastor hatte zuvor berichtet, dass Gelder meist zweckgebunden gespendet und verwendet werden und ihren eigenen Familien teilweise die Versorgung fehlt. So ist es auch unser Anliegen, die Pastoren und Missionare mit einem Beitrag zu unterstützen, damit sie ihren Dienst auf Gottes Arbeitsfeld mit freiem Gewissen ausführen können, mit dem Wissen, dass ihre eigene Familie nicht hungern muss.

 

Lebensmittelpakete werden nach finanziellen Möglichkeiten zusammengestellt und an bedürftige Familien verteilt. In der Gemeinde sind alle Menschen arbeitslos, zum einen durch Unruhen im Land und zum anderen durch Corona. Hinzu kommt, dass viele Muslime durch Visionen zu Jesus gerufen werden. Diese kommen zum Glauben und müssen durch Christen versteckt werden, da ihnen nach dem Gesetz die Todesstrafe droht und ehemalige Freunde und Familienangehörige die Familienehre wiederherstellen möchten - durch Rückkehr oder Mord.

 

In Westafrika herrschen Corona bedingt dieselben Schwierigkeiten wie Arbeitslosigkeit, Lebensmittelknappheit und Christenverfolgung, besonders bei Christen mit muslimischem Hintergrund. Auch da kann die Not nur etwas gelindert werden.

Anfang Oktober gab es starke Überschwemmungen in Teilen des Landes, die auch Christen betrafen. Einige Familien verloren dabei alles. Auch da bewegte Gott zur richtigen Zeit Herzen, etwas Gutes zu tun. Rechtzeitig erhielten wir einen Anruf unseres christlichen Cafe´s „Schmeck 58“, dass sie gerne das Projekt unterstützen würden. Jemand übernahm die Kosten für 16 Zelte für die obdachlosen Familien und so konnte auch mit Hilfe der Mission dort die Not gelindert werden.

 

Ein Schreiben eines Pastors

„Wir danken Gott für eure Liebe und dass ihr euch um uns sorgt. Unsere Situation hat sich seit langem nicht gebessert. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Viele Christen, die früher Muslime waren, sind einer Verfolgung durch die eigene Familie ausgesetzt. In diesen Tagen hatten wir keine andere Wahl, als die Gläubigen mit muslimischem Hintergrund vor ihren Verfolgern zu verstecken. Einige von ihnen leiden unter schweren körperlichen Verletzungen. Um die Sicherheit steht es sehr schlecht. Das Coronavirus verbreitet sich und die Zahl der Infektionen steigt drastisch, speziell in unserer Stadt. Viele Arbeitsplätze sind zum Erliegen gekommen.

Unsere Gemeindemitglieder haben alle ihre Arbeit verloren und es fällt allen sehr schwer, täglich Nahrung zu finden. Wir brauchen eure Hilfe. Mein lieber Bruder, wir brauchen dringend finanzielle Hilfe. Ich schäme mich, um Geld zu bitten, aber unsere Gemeinde ist leer. Wir sind drei Pastoren in unserer Gemeinde und wir haben schon seit vier Monaten kein Gehalt bekommen. So bitten wir euch, für uns zu beten.“

 

„Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!“ (1.Joh 3,18). Wenn wir sagen, dass wir Jesus lieben, so müssen diesen Worten auch Taten folgen. Egal welche Hautfarbe oder welches Aussehen, durch Jesus sind wir Geschwister. Du bist in der Verantwortung vor Gott, in dieser schwierigen Lage zu helfen (vgl. Jak 4,17)!

Wenn dein Herz nicht für verfolgte Christen brennt, so ist es vielleicht ein anderes Projekt, dass dir am Herzen liegt. Die Hauptsache ist, dass du etwas tust und in der jetzigen Zeit vielleicht sogar mehr als üblich, da die Not größer ist denn je. Wer weiß, wie lange wir noch die Möglichkeit haben, anderen zu helfen. Gott segne euch, sodass unsere gemeinsame Gabe nicht als eine Gabe des Geizes vor Gott empfunden wird.

 

Mit oder ohne Corona werden die Christen in muslimischen Ländern verfolgt und brauchen unsere Hilfe.

 

Ziele für das Jahr 2021

Lehre:

„Da wandte sich der Kämmerer an Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen? Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus“ (Apg 3,34-35).

Ähnlich wie der äthiopische Kämmerer haben auch die Christen mit muslimischem Hintergrund Fragen und brauchen Unterstützung im Verständnis der Schrift und bitten unsere Bischöfe um Hilfe.

 

Unterstützung durch Lebensmittel:

„Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben. […] Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!“ (Mt 25,42-45).

Solange wie nötig möchten wir auch hier unserem Herrn (den Bedürftigen) zu essen geben.  „Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung für die Juden kommen, du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist?“ (Est 4,14).

 

Gemeinden können Verantwortung übernehmen

Es wird hauptsächlich dort geholfen, wo das Leid sehr groß ist. Anfragen um Hilfe kommen auch aus anderen Ländern, in denen Christen leiden. Einer allein kann nicht viel bewirken, nur gemeinsam sind wir in der Lage, mit Gottes Hilfe viel zu erreichen. Es wäre schön, wenn Gemeinden die Unterstützung für verschiedene Länder übernehmen: Marokko, Irak, Libyen, Mauretanien, Tunesien, Syrien, Sudan.

Es kann direkter Kontakt mit den Betreffenden vor Ort gehalten werden. Regelmäßig können sie Bilder von der geleisteten Arbeit schicken. Unter bestimmten Auflagen können die Christen vor Ort besucht und unterstützt werden. Ihr helft ihnen und sie beten für euch.

 

Deine Gemeinde ist noch nicht aktiv in der Mission und würde gerne aktiv werden oder sie hat noch Kapazitäten frei? Besprich es mit deiner Gemeindeleitung, deinem Vorstand und melde dich bei Alexander Siebert unter 0172 1474429.

 

„Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein“ (Mt 6,19-21).

 

Jemand, der sein Geld bei der Bank, in Aktien oder Projekte anlegt, schaut, wieviel Rendite oder Gewinn er dadurch bekommt und wie sicher die Investition ist. Gott gibt dir die Möglichkeit, in Sein Reich anzulegen und gleichzeitig an Investitionen festzuhalten, um nicht alles zu verlieren, was dir im Umkehrschluss auch noch hilft, am Himmelreich festzuhalten. Menschen kommen zum Glauben. Evangelisten, Missionare und Pastoren wachsen heran, auch durch deine finanzielle Unterstützung wird vieles möglich gemacht und die Zinsen dafür bekommst du.

 

Gottes Segen euch allen bei euren Entscheidungen.

CDH Stephanus
Alexander Siebert

 

Dein Herz ist geneigt, dieses Projekt zu unterstützen? Dann spende an:

CDH Stephanus, Sparkasse Vorderpfalz

IBAN: DE80 5455 0010 0380 0820 08

BIC: LUHSDE6AXXX

Betreff: „Verfolgte Christen“