Gedanken zur Mission – Arbeit zum Wohl der Mission und zur Ehre des Herrn

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Gedanken zur Mission – Arbeit zum Wohl der Mission und zur Ehre des Herrn

2026-06-12T10:59:28+02:0012. Juni 2026|

Die Arbeit zum Wohl der Mission und zur Ehre des Herrn ist mir schon immer ein Herzensanliegen gewesen. Deshalb erfüllte es mich mit besonderer Freude, als mein erstgeborener Sohn den Wunsch äußerte, seinen Zivildienst in der Mission „Stephanus“ zu leisten.

Auch ich selbst setzte gerne Zeit und Kraft ein, um mitzuwirken. Ich erinnere mich daran, dass Bruder Gustav Siebert im Jahr 2002 um Hilfe bat. Mit Gottes Hilfe gelang es mir, bis zu zwanzig Brüder zu organisieren. Wir folgten dem Ruf und fuhren nach Speyer. Dort verlegten wir den Granitboden, führten Verputzarbeiten aus und brachten die Wände bis zur endgültigen Fertigstellung. Diese Arbeit bereitete uns große Freude, denn wir wussten, dass sie zum Wohl der Mission und zur Ehre des Herrn geschah.

Eine besondere Gebetserhörung erlebten wir in der Entstehungszeit des Bezirksverbandes Trossingen. Unser Wunsch war es, eine Halle zu erwerben. Da uns die finanziellen Mittel fehlten, wollte die Bank uns zunächst keinen Kredit gewähren. Gott sah meine Bereitschaft, das private Haus zu verkaufen, um für den Missionsdienst die Halle zu erwerben. Das Vertrauen auf den Herrn lohnte sich, und der Herr lenkte es so, dass wir schließlich doch einen Kredit erhielten.

Ein anderes Mal erhielten wir eine Überweisung über 2.000 Euro von einem Unternehmen. Wir gingen der Sache nach und kontaktierten die Firma. Bei der Überweisung war der Mitarbeiterin ein Zahlendreher unterlaufen, sodass das Geld auf unser Konto gelangt war. Nach Rücksprache mit dem Geschäftsführer durfte der Betrag, den wir erhalten hatten, in der Mission verbleiben und dort eingesetzt werden. Im Rückblick auf diese Jahre kann ich nur staunen, wie Gott gelenkt und durch manche Not hindurchgeführt hat.

Ich wünsche mir, dass der humanitäre Dienst der Mission nicht aufhört. Zudem wünsche ich mir, dass wir Mitarbeiter gewinnen, die engagiert und mit leidenschaftlicher Hingabe auch künftig diesen Dienst für Gott fortführen.

Seit der Gründung vor über zwanzig Jahren tragen wir diesen Dienst hier in unserer Stadt, um Armen und Notleidenden zu helfen. Auf diesem Weg begegneten uns viele Schwierigkeiten, doch die Hand Gottes war immer über uns, half uns und segnete uns. All diesen Dienst verrichten wir zur Ehre Gottes.

 

Peter Friesen (Senior)

Gründungsmitglied der Stephanus Trossingen