Gottes Werk im Jahr 2020

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Gottes Werk im Jahr 2020

2021-03-05T12:37:47+01:005. März 2021|

Wirkungsbericht des CDH Stephanus Zentralverbands Speyer

Der folgende Wirkungsbericht beschreibt einen Teil der Arbeiten, die wir gemeinsam mit Gottes Hilfe im Jahr 2020 verrichteten. Besonders dankbar sind wir für die vielen fleißigen Helfer und Spender, die dieses Werk Gottes im vergangenen Jahr ermöglichten.

 

Hinter den folgenden Darstellungen und Diagrammen verbergen sich viele Gebete, viele Sorgen, viel Anstrengung, manchmal schlaflose Nächte, Herzlichkeit und Liebe. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für jede noch so kleine Mühe bedanken. Eins ist sicher: Gott vergisst kein Opfer, dass in Seinem Namen gebracht wurde.

 

2020 hat uns vor eine besondere Aufgabe gestellt. Das Wort unseres größten Vorbildes Jesus Christus hat sich erneut bestätigt. In Matthäus 26,11a sagt Jesus: „Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch.“

 

Im Januar 2020 hatten wir weitreichende Pläne. Es sollten humanitäre Hilfe geleistet und die Gemeinden gestärkt werden. Geplante Gruppenreisen nach Indien, Äthiopien und Uganda fielen aus. In Bulgarien sollte ein monatlicher Besuch die Evangelisation vor Ort und den Aufbau der Gemeinden unterstützen. Wir freuten uns auf die Missionskonferenz und die Konferenzen im Ausland. Wie in den vergangenen Jahren waren auch Reisen in die Länder der ehemaligen UdSSR geplant und vieles, vieles mehr. Gott schloss viele dieser Türen, öffnete dafür jedoch andere. Erneut wurde für uns folgendes Wort Gottes so real: Solange es nun Tag ist, wollen wir wirken, denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann (vgl. Joh 9,4).

Rund 2400 Familien erhielten Corona-Soforthilfen

Corona-Soforthilfe

Für uns in Deutschland heißt Corona in den meisten Fällen „nur“ Einschränkung in unserer Freiheit. Wir stehen für alle im Gebet, die erkrankt sind. Besonders dieses Jahr hat arme Menschen noch ärmer gemacht. Viele unserer Geschwister im Ausland – besonders in Asien und Afrika – leben sprichwörtlich „von der Hand in den Mund“. Genau diese Menschen hatten in der Zeit des Lockdowns oft keine Einnahmequelle. Das bedeutet: nichts zu Essen. So verteilten wir mit Gottes Hilfe viele Essenspakete als Corona-Soforthilfe.

 

Unsere Ansprechpartner vor Ort teilten mit: „Vielen Dank für die Gesten der Freundlichkeit und der finanziellen Unterstützung, die daran erinnern, dass es inmitten dieser Covid-19 Krise Hoffnung gibt.“
– David Tumwine, Mitarbeiter von Stephanus-Uganda

 

„Wenn Hilfe von unseren ehemaligen Landsleuten, ich meine damit, die aus Kasachstan stammenden und nun in Deutschland lebenden ethnischen Deutschen kommt, überkommt mich ein besonderes Gefühl der Dankbarkeit, denn sie bilden die sogenannte „lebendige Brücke“ zwischen Kasachstan und Deutschland.“
- Dauren Karipov, Kasachstan

 

„Ich bin sehr froh und allen Brüdern und Schwestern, die für mich gebetet haben, sehr dankbar. Ich konnte die Gebete und Unterstützung spüren.“
– Bruder Peter Borsch, Moldawien

Humanitäre Hilfe (gesamt): ca. 900 Tonnen Kosten für alle Transporte: ca. 90.000 €

Finanzielle Hilfe für Familien in besonderer Notlage im Jahr 2020:

In Jakobus steht: „Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten? Wenn nun ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt, und jemand von euch würde zu ihnen sagen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch!, aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was würde das helfen? So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot“ (Jak 2,14-17).

 

Im vergangenen Jahr zeigte Gott uns unter anderem folgende Nöte auf und schenkte gleichzeitig auch die Mittel, um diesen Nöten Abhilfe zu schaffen:

In der Ukraine konnte die Krebsbehandlung von Juri Khomich finanziert werden. In Krasnodar und Irkutsk gab es Unterstützung bei Hausbränden. In der Witwenhilfe übergaben wir Fahrzeuge für Großfamilien ohne Vater. In Kaliningrad erhielt eine Familie mit einem krebskranken Vater eine Wohnung. In Rybniza (Moldau) stellten wir eine Unterkunft für eine Großfamilie. In Kirgisiens Bergland unterstützten wir ein Gemeindehaus und eine Unterkunft für eine Familie.

Jede dieser Hilfen bezeugt, dass die Gemeinde lebt und Gott Seine Kinder in der Not nie allein lässt. Nachfolgend nur ein Beispiel dieser Hilfen:

 

Sri Lanka, Mädchenheim – Finanzielle Unterstützung nach Hausbrand im Heim

Nach einem Brand aufgrund eines Kurzschlusses der elektrischen Versorgung im Mädchenheim „Adrupani“ in Batticola kamen die Behörden, um den Zustand des Hauses zu inspizieren und das Heim zu beobachten. Aufgrund der hinduistischen und buddhistischen Prägung des Landes ist ein christliches Heim in dieser Stadt unerwünscht. Vor kurzem wurde ein anderes christliches Heim in derselben Stadt unter dem Vorwand geschlossen, dass nicht alle Standards eingehalten wurden.

Um eine behördliche Schließung unseres Heimes zu verhindern, müssen alle baulichen und sonstigen Mängel termingerecht instandgesetzt werden. Gott sei Dank, auch hier fanden sich viele Spender. Das christliche Mädchenheim wird ausschließlich durch unsere Spenden unterstützt. Bitte betet dafür, dass die Arbeiten termingerecht abgeschlossen werden und die Mädchen weiterhin in einem christlichen Heim aufwachsen können.

Ein Paket enthielt 11 kg Lebensmittel. Insgesamt wurden ca. 50 Tonnen Lebensmittel an Hilfsbedürftige verteilt.

Weihnachtsaktion 2020

Ein Großteil der Lebensmittelpakete konnte dieses Jahr in den Osten Rumäniens transportiert werden. Die Menschen in diesem Gebiet leiden immer noch an den Folgen des Hochwassers, das im Juni 2020 große Landteile im Osten Rumäniens überschwemmte. Insgesamt transportierten und übergaben wir ca. 4500 Lebensmittelpakete.

Gott sei Dank für die vielen fleißigen Hände. Der größte Lohn für uns ist, dass dadurch viele Menschen unseren Vater im Himmel preisen.

 

Unsere neuen Projekte

Togo (Westafrika) – Hilfe zur Selbsthilfe (Getreideanbau, Viehzucht)

Die Gemeinde Ulmen unterstützt das Projekt in Togo in Zusammenarbeit mit dem einheimischen Pastor Williams. Ziel dieses Projekts sind der Gemeindeaufbau und die Evangelisation. Außerdem wird geplant, Waisenkinder oder Halbwaisen zu unterstützen. Der Ansprechpartner hierfür ist Paul Altmann aus der Gemeinde Ulmen.

 

Libanon (Naher Osten) - Unerwartet öffnete Gott uns die Tür zum Libanon. Im Oktober 2020 konnten die Mitarbeiter Ernst Fischer und der 1. Vorsitzende Nikolaus Wall den Libanon besuchen. Neben den Herausforderungen durch die Explosion in Beirut und den anhaltenden wirtschaftlichen Problemen des Landes befinden sich durch den Bürgerkrieg viele syrische Flüchtlinge im Land. Die Ziele dieses Projektes sind die Zusammenarbeit mit den örtlichen Pastoren und die Unterstützung durch Lebensmittel und Medikamente.

Ehrenamtliche bringen große Erfahrung und „Know-how“ mit

Arbeiten in Speyer auf dem Missionsgelände:

Eine aufwändige Arbeit, die in Speyer auf dem Gelände der Mission Stephanus für dieses Jahr anstand, gab uns Grund zur Sorge. Wir mussten etwa 400 qm Pflastersteine herausholen, um die Schicht unter dem Pflaster zu entsorgen und neues Schottermaterial und Split zu verlegen. Der Grund dafür waren Probleme mit der Versickerung und dem Ablauf des Regenwassers auf der Oberfläche. Doch die Sorge darüber, wie diese Arbeit mit unserem Personal zu bewältigen sei, erwies sich als grundlos.

Gott bewegte viele Herzen aus der Gemeinde und der Jugend, die diese Arbeit gerne und innerhalb kürzester Zeit abschlossen. Jeder einzelne Stein wurde durch die Jugend sorgfältig von allen Seiten gereinigt, sodass der größte Teil der Steine wiederverwendet werden konnten. Brüder aus der Gemeinde, Fachmänner in diesem Gebiet, opferten ihre Zeit und Mittel für diese Arbeiten. Innerhalb von 4 Wochen war die gesamte Arbeit abgeschlossen. Gott sei Dank für viele fleißige Helfer.

Ehrenamtliche Mitarbeiter und Jugend Speyer

Aufruf zum Gebet:

  • Bitte betet, dass Gott uns bald wieder die Möglichkeit schenkt, Gemeinschaft zu haben. Gerne würden wir auf den Mitgliederversammlungen und Missionskonferenzen von Gottes Wirken aus erster Hand hören.
  • Wir beten für offene Türen nach Armenien, um dort den Notleidenden zu helfen und ihnen das Evangelium zu bringen. Wir beten für die Gesundheit und Genesung unserer Glaubensgeschwister.
  • Wir beten dafür, finanzielle Unterstützung nach Russland bringen und dort verteilen zu können. Gott gebe uns auch hier offene Augen und die Möglichkeiten dafür.
  • Wir beten für offene Türen und Möglichkeiten zur Verbreitung des Evangeliums im In-/ und Ausland.
  • Wir beten für Möglichkeiten, wieder frei auf Missionsreisen zu gehen.
  • Wir beten für die Gesundheit unserer Geschwister und Mitarbeiter.
  • Bitte betet für die Mitarbeiter im In-/ und Ausland und für die Projektleiter.

 

Psalm 115,1: „Nicht uns, o HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen!“

 

In Christus verbunden
euer CDH Stephanus Team

 

„Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren!“ (Lk 17,10) - Team CDH-Stephanus

Gemeinsam sind wir ein starkes Team

Mit großartigen Einsatz von der Fa. Gesswein

Mit Händen und Füßen von Haus Tabea bei der Arbeit